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 Karl Bartos, Photo by Marion von der Mehden, 2003
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2014-01-16

WAZ / D

WARUM DAS SOLO-ALBUM VON KARL BARTOS NACH KRAFTWERK KLINGT
By Georg Howahl

(...) WAZ: Ihr Album klingt zugleich zeitgemäß, aber auch unverkennbar nach der alten Zeit...

Karl Bartos: Die Anmutung ist so, als hätte ich das Album schon früher gemacht, weil ich die musikalische Methode von damals für mich auch als gewisse Formel gefunden habe. Ich nenne das akustisches Lego. Es ist das, was diese Art der Komposition ja ausgemacht hat: Es waren die analogen Sequenzer, die einfach nur 16 Töne hintereinander abspielen konnten.

WAZ: Warum sind Sie eigentlich damals bei Kraftwerk ausgestiegen?

Karl Bartos: Es ist immer schwierig, wenn Leute mich bitten, etwas zu meiner ehemaligen Gruppe zu sagen. Das mache ich äußerst ungern. Man kann vereinfacht sagen, Florian Schneider, Wolfgang Flür und ich, wir wollten halt nicht unser ganzes Leben lang Roboter sein. Das war für uns nicht mehr möglich, wir wollten lieber unabhängig sein, lieber was Eigenes machen. (...)


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