Die Lehrveranstaltung richtet sich an Studierende aller Schwerpunkte, die sich mit medialen akustischen Formen befassen wollen und über die Welt, wie sie sich über die Ohren darstellt, mehr wissen und verstehen möchten. Mit dem Ziel, das genannte “Mehr” gewinnbringend in das eigene mediale Produzieren einzusetzen.
Prof. Sabine Breitsameter gibt eine

Prof. Sabine Breitsameter
Einführung in die verschiedenen existierenden Praktiken, durch Sound Szenarien, Situationen, Gegenstände, Charaktere usw. “abzubilden”, zu repräsentieren oder gar zu schaffen. Das Ineinandergreifen von technischer Entwicklung und gestalterischen Ideen und Bedürfnissen innerhalb der letzten 150 Jahre hat dabei zu unterschiedlichen Hörpraktiken und –kulturen geführt, die verschiedene Gestaltungsordnungen hervorgebracht haben. Dies in den Medien Film, Radio, Sounddesign und Musik. In Hörbeispielen werden diese vorgeführt und besprochen.
Es wird u.a. folgenden Fragen nachgegangen:
Welche Aspekte der Realität kann Sound “abbilden”, welche nicht?
Was ist der Unterschied zwischen Hören und Sehen? Zwischen Bild und Laut?
Wo führt Sound über die visuelle Abbildung hinaus und kann die Beschreibung bzw. Gestaltung der Welt vertiefen?
Wo kann Sound ein Eigenleben entfalten, das die Wirklichkeit auf den Kopf stellt?
Auf der Grundlage dieser und darauf aufbauender Überlegungen entstehen nach Absprache und betreut durch Dipl.-Ing. Mathias Black eigene Produktionen, die sich, anknüpfend an das oben Genannte, mit der Welt des Auditiven kreativ auseinandersetzen.